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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: California Guitar Trio - White Water |
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Das ist eine CD, bei deren Anhörung ich vor Bewunderung den Kopf verneige und voller Ehrfurcht dahinschmelze. Wie selten ist so etwas geworden und doch: es gibt sie noch, die kleinen Scheiben, die ohne Einschränkung Freude verbreiten.
Dass sich drei Leute drei Gitarren schnappen und loslegen ist sicher schon öfters vorgekommen und hat ganz bestimmt auch schon gelegentlich zu Verzückungen geführt, aber dem California Guitar Trio zuzuhören ist eine Wonne. Wie viel Harmonie in Musik stecken kann, wird hier nicht zum ersten Mal demonstriert, dafür aber deutlich und auf den Punkt gebracht. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir einem Calypso, einem Flamenco oder funkigen Klängen lauschen. Leute, das hier ist ein beeindruckender Hörgenuss.
Dreizehn Jahre und sieben Alben alt ist das internationale Trio aus der Schule von King Crimsons Robert Fripp nun schon und feiert mittlerweile Triumphe ohne Ende. Bert Lams, Hideyo Moriya und Paul Richards klingen mit ihren Instrumentalsongs ohne großartige Effekte stellenweise so, als ob es doppelt, ja dreifach so viele Musikanten wären, die hier aufspielen.
"White Water" besitzt keinerlei Ausfall oder Lückenfüller, sodass wir nach dem finalen "Ghost Riders On The Storm" (eine gelungene Verschmelzung aus dem alten Traditionell "Ghostrider In The Sky" und "Riders On The Storm" von den Doors) beglückt erneut den Startknopf drücken.
Hier steckt wirklich Musik drin.
Norbert Striemann
> Alle Beiträge von Norbert Striemann
Weitere CDs von California Guitar Trio:
> CG3+2
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