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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  17.2% |
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CD-Review ::: Café De Sade - Café De Sade |
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Nun gut, wer meint, sich in die Welt des Verruchten zu begeben, wenn er eine Compilation kauft, die den Titel "Café De Sade" trägt und in leider nicht wirklich aufregender Weise mit Lack und Leder-Mode, Latex und schwarzen Models daherkommt, dem sei - mit Verlaub - gesagt: Du irrst dich! Wären die auf diesem Sampler zusammengetragenen Tracks nicht durch eine recht beeindruckende Vielfalt an Stilmixturen auf House- Techno- und Drum'n'Bass-Grundlage von Interesse, so bräuchte man kein weiteres Wort über diese Compilation zu verlieren. Aber wie bereits dargelegt: Kombinationen aus House, Techno, Jazz, Trance und Drum'n'Bass liefern eine abwechslungsreiche Soundfahrt, die wirklich auch ohne Latex, Peitschenhiebe und Maquise de Sade auskommt und trotz grauseligen Artworks durchaus Höhepunkte bietet. "Café De Sade" ist eine CD für Leute, die schon eine ganze Menge CDs haben und nicht wissen, was sie sich noch kaufen sollen, oder für jene, denen es im großen und ganzen gleich ist, Hauptsache basslastig und technoid.
Carsten Bäumer
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