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CD-Review CKY Infiltrate Destroy Rebuild   CD-Review ::: CKY - Infiltrate Destroy Rebuild

Review CKY - Infiltrate Destroy Rebuild  
Review

CKY
Infiltrate Destroy Rebuild
Island / Universal
erschienen im Oktober 2002
Alternative-Rock
 
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Bandpage

Zugegeben, es ist schwer ein Album objektiv zu beurteilen, wenn der Hype, der um die verantwortlichen Künstler gemacht wird, allein auf der Tatsache beruht, dass eines der Bandmitglieder der Bruder eines "MTV Jackass"-Selbstverstümmlers ist. Gegner der debilen Truppe werden von vornherein die Finger von CKYs Zweitwerk lassen, obwohl sich die Marketing-Abteilung beeilte hinterherzuschieben, dass sogar James Hetfield angeblich Fan der Band sei. Ob das nach "St. Anger" wirklich hilft, die Leute zum Kauf zu bewegen? Der Arme hat schließlich die aktuelle Geschmacksverirrung zu verantworten, bei CKY liegt er jedoch ansatzweise richtig. Denn CKY lassen keinen oft gehörten Skate-Punk Marke Blink-128 erklingen – wie vielfach behauptet wurde – sondern größtenteils gekonnten Alternative-Metal mit einer leicht depressiven Ader. Überwiegend im Mid-Tempo groovt sich das Quartett durch wirkliche Ohrwürmer wie "Sink Into The Underground" und erzeugt dabei eine Stimmung, die manchmal an Alice in Chains erinnert, gelegentlich auch an Godsmack. Einen Innovations-Preis gewinnen die Amis damit nicht, wahrscheinlich hätten sie nicht einmal einen Deal, wenn "Jackass" nicht wäre. Aber irgendwie gefällt "Infiltrate Destroy Rebuild" doch über längere Phasen ganz gut. Jedenfalls dann, wenn man das Album in Etappen hört. Auf Dauer ermüden nämlich Songs wie "Frenetic Amnesic" oder "Shock & Terror", die speziell im Refrain arg poppig daher kommen, etwas. Insgesamt können CKY aber mehr Songs auf der "Haben"-Seite verbuchen und dürfen daher von der Alternative-Fraktion durchaus mal angetestet werden.
 
Thorsten Wilms
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