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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Burnt By The Sun - The Perfect Is The Enemy Of The Good |
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Verdammt nochmal, warum ist diese Band einfach so gut? Irgendwie schaffen es Burnt By The Sun, die perfekte Melange aus Death Metal, Grind, Noise und Sludge zu kreieren, ohne dabei einen roten Faden zu verlieren, wie es Dillinger Escape Plan manchmal leider passiert. Durch die gleichwertige Umsetzung der verschiedenen Spielarten fällt es natürlich nicht leicht, Schwerpunkte im Sound des Quintetts zu finden, Hardcore-Fans schwören auf das kehlige Geschrei von Sänger Mike Olender, Neurosis-Fans finden deren Einflüsse in den disharmonischen Gitarrenlinien, die Grindfraktion braucht nicht lange auf den nächsten Blast-Beat zu warten und die Death Metaller freuen sich, genau wie alle anderen auch, über die fetten, tiefen Riffs, die die großen Momente von Bolt Thrower bis Morbid Angel aufgreifen. Natürlich setzt "The Perfect Is The Enemy Of The Good" trotzdem eine hohe Aufnahmebereitschaft für progressive und extreme Sounds voraus, denn schnell zugänglich ist hier kein Track. Im Gegenteil: Von "Abril Los Ojos" bis "Rev 101" scheint sich jedes Werk in der Ansammlung seiner Breaks und Riffs überbieten zu wollen. Doch das macht das Geheimnis der Stücke aus. Noch nach dem zwanzigsten Durchlauf hängen allenfalls einzelne Riffs im Ohr. Der Wille, das Album am Stück zu verstehen, lässt trotz allem nicht nach. Allerdings: Burnt By The Sun haben es nicht geschafft, den großartigen Vorgänger "Soundtrack To The Personal Revolution" zu übertreffen, sondern nur ein annäherndes Niveau zu halten. Damit sollten Fans aber durchaus zufrieden sein.
Thorsten Wilms
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