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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Bullyrag - Song Of Praise |
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Stellt euch eine Mischung aus Living Colour, Dubwar und (Hed) pe vor, nehmt eine ordentliche Prise Pop-Melodie und Einsprengsel aller erreichbaren Nachfahren von HipHop, und Ihr wißt, wo sich die fünf Engländer bedienen. Ja, da haben wir es nun wieder, dieses inzwischen so verpönte Wort, Crossover - und vielleicht müßte man langsam eine Kategorie wie z.B. MixAll, UrbanMix, OrganicMix oder RadioZapStyle entwerfen, um nicht immer wieder all die Zutaten nennen zu müssen, die sich hinter den immer weitläufigeren Diebestouren in die jüngere, oder auch ältere, Musikgeschichte verbergen. Bullyrag, und nur das zählt, machen ihren Job intelligent, organisch, natürlich abwechslungsreich und wie aus einem Guß. Hier bleibt eine Melodie hängen, da sieht man ein Publikum unisono hüpfen, mal klimpern die Gitarren friedlich vor sich hin, dann gehen sie unvermittelt auf die Überholspur, sind Hardcore oder Guitar-Hero. Aber das ist noch lange nicht alles, man erkennt, immer nur in Zitaten oder als hintergründige Zugabe Trip Hop, Ska, Dub, Reggae, 70s-Rock, Breakbeat, Metal usw. Ob nun tanzbar oder radiotauglich, auf "Song Of Praise" ordnet sich alles dem Gesang unter, ist allerdings auch zu zerfahren für den geraden Chart-Erfolg. Die fünf bedienen zu viele oder eben keine Szene, und erinnern immer an eine Fahrt durch eine Großstadt-Club-Szene. Da hilft es auch nichts, daß sie das alles ganz hervorragend, technisch versiert und absolut sympathisch in Töne umsetzen - das wahre Erlebnis wird das wohl erst live. Aber dann geht die Post ab!
Dirk Jessewitsch
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