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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Bruce Dickinson - Accident Of Birth |
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Nach der medienmäßig eher mißglückten "Skunk Works" will sich Dickinson, auch was die Verkaufszahlen angeht, wieder ganz nach oben spielen, und entsprechend herzhaft geht es auf seinem neuen Album zu. Viel geändert hat sich eigentlich nicht, aber was sich auf dem Vorgänger in die Breite entwickelte, strebt nun öfter strikt nach vorne. Die Soli und Strophen sind bei den harten Songs kürzer, die Riffs (bis auf die spärlichen Balladen) härter. Unverkennbar ist seine Stimme, mit der er die nach wie vor lesenswerten Texte ins Mikro heisert, und auch ohne den Gesang werden Fans seine Handschrift erkennen.
"Accident Of Birth" bewegt sich damit wieder auf alten Pfaden, bietet aber außer einem guten Album nichts wirklich Neues. Fans werden es lieben, Neueinsteiger sich überzeugen lassen, aber einen wirklichen Hit wird man vergebens suchen. Die einzige Ausnahme hier ist das leider sehr schmalzig ausgefallene "Man Of Sorrows" - ach ja, man hat's schon schwer. Die vorsichtige inhaltliche und musikalische Gratwanderung von "Skunk Works" hat er zugunsten älterer Konzepte fallen gelassen, und sich auf die Seite der Metal-Traditionalisten geschlagen.
Trotzdem und noch einmal, die neue Dickinson ist ohne Zweifel ein gutes, ein hörenswertes Album, allerdings mehr eine Ergänzung, denn ein Fortschritt.
Dirk Jessewitsch
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Weitere CDs von Bruce Dickinson:
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