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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Bronx Casket Company - Sweet Home Transylvania |
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Sehnsüchtig habe ich dieses Album erwartet, denn mit ihrem Debüt hat die All-Star Band um D.D. Verni (Overkill) und Myke Hideous (Ex-Misfits) mich echt begeistert, auch wenn klar war, dass eine Steigerung noch möglich sein würde. "Sweet Home Transylvania" stellt zumindest in der Gesamt-Qualität wirklich einen ziemlichen Schritt nach vorne dar, denn im Gegensatz zum Vorgänger muss das komplette Material nicht gegen einen Überhit wie "Change The World" kämpfen. Allerdings: auch anno 2001 gibt es Kritikpunkte. Stumpfe Rock-Riffs wie im Opener "Jesus Doesn't Live Here Anymore" stehen der Band alles andere, als gut zu Gesicht. Viel besser: die langsamen Doom-Parts, die zeitweise an Type O Negative oder Danzig erinnern lassen. Schade, dass sie zu oft wirklich "zerrockt" werden. Die Sarg-Fabrikanten hätten sich meiner Meinung nach lieber auf diie dunkle Seite ihres Stils beschränken sollen. Trotzdem wie immer sehr beeindruckend: der Gesang von Myke Hideous, der sich heuer lieber Spy nennt. Spätestens bei Stücken wie "The Other Me" merkt man, dass der New Yorker nicht nur bei der Punk-Legende Misfits ausgeholfen hat, sondern auch einer ihrer größten Fans ist. Alles in allem ist "Sweet Home Transylvania" ein wirklich überdurchschnittliches Gothic-Rock Album, auch wenn es immer noch nicht das Highlight darstellt, das ich erwartet habe. Achtet auf meine Worte: Album Nummer drei wird der wirkliche dunkle Überhammer!
Thorsten Wilms
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