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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Breed 77 - Breed 77 |
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Als Vorgruppe der letztjährigen Prong-Tour wirkten sie so deplaziert, dass das Publikum lieber den Getränkeabsatz des Clubbetreibers an der Bar unterstützte. Die Reaktionen hielten sich daher stark in Grenzen, denn gemeinhin lauscht man doch lieber den Originalen, als einer Nachahmertruppe. Die Originale heißen im Falle von Breed 77 ganz klar Deftones und Korn, jedenfalls was die Live-Präsentation anging. Auf Konserve klingt das Ganze ungleich eigenständiger. Zu NuMetal- und Alternative-Rock-Einflüssen von allen Seiten meint man des Öfteren den Einfluss der längst verschiedenen Alice In Chains zu hören, deren melancholische Gesangslinien von Breed 77 prominent aufgegriffen werden und die Band aus Gibraltar heutzutage nicht mehr allzu abkupfernd wirken lassen. Im Gegenteil: Gelegentlich trauen sich die Underdogs Dinge, die manche Bands zu Gunsten der Tanzflächen-Kompatibilität nicht mehr wagen. Bestes Beispiel: "Final Prayer", dessen Tempi-Wechsel jeden Tanz-Versuch im Keim ersticken lassen und die trotzdem nicht konstruiert wirken. Dass Ethno-Einflüsse auch von Ill Nino oder Soulfly genutzt werden, stört auch nicht wirklich, sondern sorgt beim selbstbetitelte Debüt für angenehme Abwechslung. Grundsätzlich fehlt mir jedoch eine gute Portion Aggressivität in Gesang und Instrumentierung, die manche Stücke zu mehr als Hintergrundmusik veredeln würde. Und auf Rap-Parts wie im zweiten Stück "Rise" sollte das Quartett in Zukunft ganz verzichten. Das können Linkin Park einfach besser. Fazit: Ein gelungener Einstand mit viel Raum für Verbesserungen.
Thorsten Wilms
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