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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Boysetsfire - Tomorrow Come Today |
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"After The Eulogy" vom gleichnamigen Album war DER Hit in jedem Alternative-Club. Ein Song, der schon damals nicht so recht zum Stil von Boysetsfire passen wollte. Auch auf "Tomorrow Come Today" wäre das Stück mit seinen exzellenten Mosh-Riffs ziemlich fehl am Platze. Denn Boysetsfire sind Emo und eben nicht Metal. Doch halt: Im Falle der Shooting-Stars aus den USA ist das nicht weiter schlimm, denn Boysetsfire haben mit Nachahmern und Weicheiern nicht viel am Hut. Ihre Melodien sind zuckersüß, oft poppig, ihre Message aber hart. Eben das Feuer, das die Jungs im Herzen Amerikas entzünden. 09/11 wird US-kritisch kommentiert und in Interviews geben die Burschen klare Statements gegen ihren Sheriff im Weißen Haus. Eben doch eine wahre Punk-Rock-Attitüde. Dass Stücke wie "Eviction Article" oder "Full Color Guilt" als Gegensatz zur sperrigen politischen Einstellung sofort ins Ohr gehen, kann man ihnen da wirklich nicht übel nehmen. Im Gegenteil, wie sollte man politisches Gewissen besser verpacken als in Songs, die irgendwann von der Masse gesungen werden? In den Rock-Clubs wird "Tomorrow Come Today" sowieso zum Dauerbrenner, soviel ist gewiss.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Boysetsfire:
> The Misery Index: Notes From The Plague Years
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