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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Bolt Thrower - Honour-Valour-Pride |
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Es gibt wenige Bands, die sich auf jeder Scheibe völlig gleich anhören. Die Ramones, Bad Religion und Pro-Pain zählen dazu und im Death Metal-Bereich sind es natürlich >Bolt Thrower. Trotz der Tatsache, dass musikalische Experimente eigentlich nicht erwartet wurden, war die Spannung groß - wie würde sich Neuzugang Dave Ingram (Ex-Benediction) am Mikro machen? Würde er Langzeit-Grunzer Karl Willets würdig ersetzen können? Ich nehme es schnell vorweg: er kann, und zwar ausgesprochen gut. So gut sogar, dass ein Unterschied zu Willets auf weite Strecken kaum feststellbar ist. Bolt Thrower wissen eben, was die Fans wollen. Dazu zählt natürlich auch der eingangs erwähnte Stil. Tonnenschwere Riffs grooven zum exakten Schlagzeugspiel des ebenfalls wieder aktivierten Martin Kearns und pendeln zwischen brutaler Simplizität und Melodie. Einzelne Songs hervorzuheben ist unnötig, die vier Jungs und eine Frau halten spielend den Qualitätslevel über die Gesamtspielzeit. Von einer Weiterentwicklung kann natürlich keine Rede sein, einzig der Sound wirkt anno 2001 noch fetter und gleichzeitig natürlicher, aber das war nach Aussage von Gitarrist Gavin auch die Intention beim Songwriting. So lange dabei solche Monster-Riffs anfallen, wird jeder Todesmetaller begeistert sein. "Honour-Valour-Pride" ist ein Erlebnis, an dem kein Weg vorbei führt. Bolt Thrower zeigen sich erneut in Höchstform!
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Bolt Thrower:
> Those Once Loyal > Mercenary
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