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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Bolt Thrower - Mercenary |
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Bolt Thrower sind endlich wieder am Start! Nach diversen Line-Up Problemen haben die Engländer anscheinend zum Befreiungsschlag angesetzt. Mit neuem Label und fast klassischem Line-Up wurde ein wahres Riffgewitter auf Plastik gebrannt. Es dürften nicht wenige Menschen auf "Mercenary" gewartet haben und ich möchte nur einen kennen lernen, der enttäuscht ist. Wenn etwas knallt, dann dieses Death-Metal Meisterwerk!
Die einseitige Einordnung in die gerade genannte Kategorie tut Bolt Thrower jedoch schon fast unrecht. Fetteste Riffs, die auch von Crowbar oder Emo-Bands wie Hypocritical Society stammen könnten, und hämmernde Grooves mischen sich mit einem Schuß Melodie zu etwas Besonderem. Allein der Gesang und die oft benutzte Double-Bass rechtfertigen die Todesblei-Titulierung. Selten wird das Tempo aus der Mitte angezogen, und auch das ist einfach ein bekanntes und stimmiges Bolt Thrower Trademark.
Ich weiß nicht, was noch für eine Scheibe kommen muß, um Death-Metal wieder die Position zu geben, die er mal innehatte. "Mercenary" rules - einfach ohne Ende!
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Bolt Thrower:
> Those Once Loyal > Honour-Valour-Pride
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