 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Bluetip - Post Mortem Anthem |
 |
Oh Schreck, macht der Mann das extra oder kann der nicht singen? Man hat ja schon Pferde und so... Will sagen, es gibt viel auf CD Gebranntes, was da nicht wirklich hingehört. Aber höre da, eine vorzeitige Katharsis scheint sich anzukündigen. Der Mann trifft die richtige Tonlage und dann sogar genau den richtigen Ton, um einen Alternative- / Noise- / Post-oder was-auch-immer-Rock-Liebhaber zu überzeugen. Wichtiger Bestandteil dieses richtigen Tons ist die Gestaltung des gesamten Umfeldes. Und das beginnt immer mehr und mehr zu versprechen, wird fantasie- und effektvoll gestaltet. Der Gitarrensound ist einfach dreckig und differenziert, daher stehen dem Klangkleid sowohl Power als auch Zerlegung gut.
Später kommen dann die Stücke, in denen sich die drei Amis plus Schlagzeuger, der gerade dabei ist (auf dem Album haben drei gespielt und laut Info hatten sie vorher fünf oder so; da gibt es wohl ein unausgesprochenes Problem mit Schießbudenmännern was?), sich Zeit lassen und den schrägen Klängen mehr Raum geben - durchaus gelungen. Und gewagt ist die B52's-Coverversion von "52 Girls", sehr authentisch und auch überzeugend, aber gewisse Kulte sind nicht unbedingt zum Nachmachen geeignet, und sei es nur ein spezieller Frauengesang, der durch unspeziellen Männergesang ersetzt wird.
Dennoch ist die Scheibe gefühlvoll, bewegend, alternativ. Dem Vergnügen zuliebe sollte man drei bis fünf Anwendungen abwarten, bis ein Urteil gefällt wird.
Ulf Kneiding
> Alle Beiträge von Ulf Kneiding
 |
Bluetip bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |