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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Blotch - Chewed To Bits By Flying Rodents |
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Das Quartett aus Bonn widmet sich ganz der Instrumentalmusik. Gespielt werden zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug. Vom ambitionierten PostRock der Neunziger sind sie weit entfernt. Die Ansätze des Quartetts rühren vielmehr von klaren Vorlieben und wechseln sich deutlich und häufig ab, anstatt wie in der zuweilen verkopft bezeichneten oben genannten Strömung ineinander zu verschwimmen.
Klar herauszuhören ist da zum Beispiel der gute alte siebziger Art Rock, ebenso wie in ähnlicher Zeit anzusiedelnde psychedelische Eintondynamikwogen. Auch die popjazzartigen Nummern und jazzige Freestyle-Gitarren lassen eine gemeinsame Vorliebe für jene Epoche erahnen. Dennoch geht die Liebe nicht so weit, dass die Bonner ihre Stücke ausfranseln lassen. Groove-Gerüste herrschen vor, untermauern den Anspruch, handgemachte Tanzmusik zu machen und werden nur hier und da unterbrochen von Fragmenten im Sphären-Sound.
Alles in allem eine ordentliche Scheibe, bei der nicht nur der Khoomej (asiatische Kehlgesang) des Gastmusikers Kolja Simon für Vielfalt und Kurzweil sorgt.
Ulf Kneiding
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