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CD-Review Bleeding Through The Truth   CD-Review ::: Bleeding Through - The Truth

Review Bleeding Through - The Truth  
Review

Bleeding Through
The Truth
Roadrunner / Universal
erschienen im Januar 2006
Metalcore
 
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Bandpage

Todes-Stahl + Hardcore = Metalcore die x-te? Relativ unaufgeregt starten wir den CD-Player und harren der Dinge, die da kommen mögen. Und siehe da...

"Die Hausaufgaben gut gemacht" ist das passende Motto für Alben wie dieses. Denn im direkten Vergleich zu den Vorgängern hat das düstere Sextett aus dem Sonnenstaat Kalifornien namens Bleeding Through mit "The Truth" noch mal Boden wettgemacht. "Mehr auf den Punkt gebracht" nennt das Sänger Brandan und man kann ihm nur zustimmen. Kaum überflüssiger Schnickschnack, (zwölf Songs in knapp 43 Minuten sprechen Bände), es regiert der Knüppel, hier wird auf "die Omme genickt" was das Instrumentarium hergibt und Gefangene werden keine gemacht. Nennen wir es ruhig brutal. Wenn man sich dann auch mal zu cleanen Vocals "herablässt", kann die Band mit der ein oder anderen veritablen Hookline auch bei Otto Normalhörer punkten (man höre z.B. "Kill To Believe"). Das insgesamt ruhigste Stück namens "Line In The Sand" wirkt auf mich erstmal wie ein Fremdkörper in diesem von Rob Cannigano (u.a. Cradle Of Filth) roh und doch gekonnt produzierten Brocken, für die nächste "Rock-Poppy-Mega-Hits" wird es wohl trotzdem nicht reichen. Das wird die Band allerdings auch kaum stören, denn insgesamt zielt "The Truth" zu sehr in die Kauleiste als auf die Single-Charts. Mit Keyboards ist es ja gerade in diesem Bereich immer so eine Sache, der eine mag es, der andere nicht, ich für meinen Teil stelle immer die Frage: "Waren z.B. Slayer ohne diese Dinger nicht immer brutal und atmosphärisch genug?? Eben. Aber wie gesagt, nur meine bescheidene Meinung. Bleeding Through sind ihrem Stil absolut treu geblieben, werden keinen alten Fan verprellen und haben in puncto Songwriting, Arrangement sowie Zugänglichkeit einen großen Satz nach vorne gemacht. Diese Mühe sollte auch belohnt werden.

Insgesamt eine absolute Pflichtaufgabe für Fans, auch des Genres insgesamt, "reine" Metaller sollten zumindest mal reinhören. Es könnte sich lohnen.
 
Tom Küppers
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