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CD-Review Black Mask O.S.T   CD-Review ::: Black Mask - O.S.T

Review Black Mask - O.S.T  
Review

Black Mask
O.S.T
Tommy Boy

HipHop - Compilation
 
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"Black Mask" ist der Soundtrack zum gleichnamigen Martial Arts-Film mit Jet Li. Dass der Sound hier nichts für Weicheier (wie mich) werden würde, war fast klar, obwohl auf den meisten Soundtracks natürlich auch einige Schmusesongs enthalten sind. Beim Durchlesen der Titel überkam mich aber teilweise schon ein leichtes Gruseln (Bigfoot - "Heavy Metal Part 2"), da mich HipHop/Metal-Crossover ungefähr genauso anturnt wie Superman grünes Kryptonit. Es kam aber alles ganz anders, hier wird ein reiner HipHop-Soundtrack angeboten, der es durchaus in sich hat. Und wenn ich sage HipHop, hat das hier auch genau die Bedeutung. Keine beliebten Ausflüge in den R'n'B-Bereich oder dergleichen, einfach gar kein Gesang, nur Rap und fette Beats - straight hardcore. Wenn ich jetzt sage hardcore, keine Angst bekommen. Nur ganz wenige Nummern sind mit so schrägen Sounds unterlegt, dass es anstrengend wirkt (DV Allas Khrist -"The Attack Is On"). Die Texte sind zwar teilweise recht düster (Gewalt, Tod, Drogen), aber die Musik hat durchaus auch reichlich funky Momente. Die Stücke 1-3 weisen einem schon in etwa den Weg, den der Soundtrack geht. Leicht mystische Streichersounds, fordernder, angreifender Rap und harte Grooves. Dann kommen auch schon die ersten Underground-Hits: Crooked Lettaz feat. Noreaga ("Firewater"), D.I.T.C. feat. Big L (R.I.P, "Get Yours") und auch Defari liefert mit "Killin'Spree" ein eingängiges, gut hörbares Stück ab. Die Trax 7 und 8 fallen etwas ab, aber dann wird es wieder interessant: Half-A-Mill ("Fires In Hell") und Cardan mit "Who You Lovin'" präsentieren sich in Topform. Sehr gut und sehr witzig kommt auch Screwball mit "F. A You B A Ngass" daher, ein echter Kopfnicker zum mitgrölen. Produziert übrigens von Primo himself (ja, wir sind unwürdig). Es folgt das nette "Pimpin (Ain't Easy)" von Willie Stubz, nicht zu verwechseln mit dem alten Big Daddy Kane-Klassiker, der ihn damals bei den Ladies in Verruf brachte. Komisch, wenn die Jungs regelmäßig Too Short hören würden, wüssten sie, dass es eigentlich ganz einfach ist (für Details checkt das Album "Shorty The Pimp" oder jeden anderen Too Short-Longplayer). Dann kommt noch Everlast und bringt uns seinen "Painkiller". Ein Song über Heroin und die Folgen. Sehr eindringlich, klingt fast nach Aufarbeitung eigener Erfahrungen. Auch dies übrigens ein purer HipHop-Song. Als vorletzte Nummer kommen die Jigmastas ("Last Will & Testimony") - cooles Teil. Das Outro "Black Mask DJ Attack" bietet ein würdiges Ende für eine wirklich gute Rap Platte.
Also: F. A you B A Whteys.
 
Der Heilige Thöm
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