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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Black Label Society - 1919 * Eternal |
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Ozzy-Gitarrist Zakk Wylde hat mit seiner Band wieder eine neue Scheibe am Start. Düster, leicht schleppend, mit teils herzzerreißenden, dunklen, kehligen Vocals und wenig technischem Firlefanz bringen Black Label Society die doomige und doch auch wieder groovende (gebt euch bloß allein den Opener "Bleed For Me") Atmosphäre nicht aufgebauscht rüber, sondern einfach auf den Punkt. Wobei die tiefen Klampfen, die unaufdringlichen Wechsel der einzelnen Melodien und das Zusammenspiel von Hauptmelodien und drunter liegenden Lines nicht wenig an neuere Threshold erinnern, zumal deren Material auch nicht gerade von Fröhlichkeit geprägt ist. Nicht, dass der hintergründige Doom Metal von Black Label Society progressiv unterwegs wäre, die technischen Finessen laufen eher nebenbei. Doch die sind wahrlich nicht zu verachten, ebenso wenig wie das Kreativitätspotential von Zakk Wylde. Einflüsse aus Richtung Kyuss, Black Sabbath, mal extrovertierter, mal psychedelischer, aber immer mit Klasse. Und obwohl der Sound absolut nichts trendiges hat, ist die hier präsentierte Mischung wieder einmal ein glänzendes Beispiel für Eigenständigkeit und die Vermengung verschiedener Stileinflüsse, die sich bestens zu einem neuen Gerüst zusammenfügen. Diese Scheibe ist heavy, nicht einfach in der Stimmung, bietet aber diverse potenzielle Ohrwürmer mit ganz eigenem Verhaltenen und gespenstischem Charme.
Eva-Maria Übelhack
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