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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Black Anvil - Time Insults The Mind |
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Können eigentlich auch szenefremde Musiker ein ordentliches Black-Metal-Album einprügeln? Nimmt man "Time Insults The Mind" zum Maßstab, lautet die Antwort eindeutig ja. Hinter Black Anvil stecken nämlich drei Ex-Musiker der Hardcore-Bands Kill Your Idols und Madball, die hier ihrer Leidenschaft für Black Metal frönen. Und das wirklich gut. Nicht, dass die 36 Minuten dem Genre Neues geben könnten, aber die acht Eigenkompositionen plus das Celtic Frost-Cover "Dethroned Emperor" überzeugen durch clevere Arrangements, die sowohl heavy als auch böse aus den Boxen bollern.
Statt selbstverliebter Kreischorgien gibbet, meist im Midtempo, ordentlich druckvoll auf die Zwölf und die Tempiwechsel passen auch. Kurzum: Black Anvil kreuzen Old-School-Black-Metal a la Celtic Frost und Messiah mit klassischem Neunziger-Gerödel im Darkthrone-Stil. Dankbarerweise verzichten die Amis dabei auf den in der Szene so beliebten Rumpelsound und haben ihr Debüt mit einer ordentlichen Produktion versehen. Eine weitere Zutat, die dafür sorgt, dass "Time Insults The Mind" schlicht Spaß macht und auch für Fans harter Klänge interessant sein sollte, die sonst nicht so sehr auf Black Metal fixiert sind. Definitiv antestenswert!
Joachim Brysch
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