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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Bionic Breaks - Compiled By Boris Dlugosch |
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Wer ist eigentlich Boris Dlugosch?
Genau diese Frage ging mir durch meinen kleinen Dickschädel, als ich die mir hier vorliegende Kompilation in meine Hifi-Anlage verfrachtete. Nun, Boris Dlugosch zählt seit bereits etlichen Jahren neben Paul van Dyk, Westbam oder Sven Väth zu den wenigen international anerkannten Top-Produzenten Deutschlands. Unter anderem drehte er bereits Molokos "Sing It Back" und Spillers "Groove Jet" in weltbekannten Remixed-Versions über die Plattenteller. Für seine Debüt-Kompilation ging Dlugosch gleich noch ein paar Jahre weiter zurück in die Vergangenheit – genau genommen bis ins Jahr 1978.
Damals landeten Human League mit "Being Boiled" einen Welthit, der – wie kaum ein anderer besser hierzu geeignet – auch den Auftakt dieser grandiosen Doppel-CD bildet. Mit seinem zweifelsfrei guten Gespür für trendorientierte Musik dreht Dlugosch nun richtig auf und schickt einen bekannten BreakBeat-Track nach dem anderen auf die Zeitreise ins 21. Jahrhundert. Dennoch – die meisten alten Tracks von Artists wie den Russel Brothers, COD und vielen anderen haben auch heute noch nichts von ihrer Faszination verloren.
Dlugosch gelang mit "Bionic Breaks" ein kleines aber feines Meisterwerk der elektronischen Musik der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Bleibt zu hoffen, dass wir uns von solcher Fingerfertigkeit – was das Mixing und die Zusammenstellung der Tracks betrifft – auch auf dem Live-Parkett überzeugen dürfen.
Claas Capellen
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