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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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CD-Review ::: Biohazard - Uncivilization |
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Vielen wird es so gegangen sein, als "State Of The World Address" erschien: zu viel Rap, zu wenig Hardcore - nicht mehr mein Ding. Da konnte auch das relativ uninspirierte, aber wieder deutlich härtere "Mata Leao" nichts mehr retten. Vom 99'er Werk "New World Disorder" haben dann wahrscheinlich die Wenigsten etwas mitbekommen. Doch halt: es ist Zeit, der Brooklyner Proll-Horde eine zweite Chance zu geben. Die Jungs sind wieder Independent, haben sich in den letzten Jahren die Zähne ausgebissen und scheinen endlich wieder richtig loslegen zu wollen. Anders kann man ein Album wie "Uncivilization" nicht deuten, welches größtenteils gnadenlos brachial groovt und auf dem nach längerer Zeit auch wieder das Tempo nicht nur Alibi-mäßig angezogen wurde. Speziell Songs wie der Opener "Sellout", die Hardcore-Hymne "Unified" (passenderweise mit Agnostic Front "Gotta Go" - Shouter Roger Miret), das einprägsame "Hate Fuck Fight Kill" - hier unterstützt Pantera's Phil Anselmo - und das brutale "Domination" werden definitiv jeden NYHC - Freund zufrieden stellen. Natürlich sind die Lyrics ähnlich Märtyrer- und machohaft wie eh und je, aber das schockiert ja schon lange niemanden mehr. Fest steht eins: mit Biohazard ist wieder ernsthaft zu rechnen.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Biohazard:
> Means To An End > Kill Or Be Killed > New World Disorder
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