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CD-Review Biffy Clyro The Vertigo Of Bliss   CD-Review ::: Biffy Clyro - The Vertigo Of Bliss

Review Biffy Clyro - The Vertigo Of Bliss  
Review

Biffy Clyro
The Vertigo Of Bliss
Beggars Group / Zomba
erschienen im Juni 2003
IndepentendNoiseNuRock
 
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Sound & Video

Schon ein knappes Jahr nach dem hochgelobten Debüt "Blackened Sky" liefern die Glasgower den Nachfolger "The Vertigo Of Bliss". Das ist nicht nur verdammt schnell, wenn man sich den Tourplan des Trios anschaut, sondern besonders in Anbetracht von Umfang und Komplexität des neuen Werks. Über eine Stunde heizen Sänger/Gitarrist Simon Neil und die Zwillinge James und Ben Johnston ihren Zuhörern ein. Einheizen ist hier in mehrfacher Hinsicht die richtige Wortwahl: Wie auf dem Erstling geht es so schräg wie schön und so melodiös wie krachig zur Sache. Es ist eben harter Gitarrenrock, den die drei zelebrieren. Dazu wird mal herzzerreißend geschrieen, worauf der wohlklingendste, mehrstimmige Gesang folgt. All diese Charakteristika vereint bereits der Opener "Bodies In Flight" in sich. Darüber hinaus offenbart er auch eine weitere Eigenschaft, die sich auf das komplette Album übertragen lässt: Die Songs sind lang, zwar höchstens sechs Minuten, aber der Hörer stellt mehrfach fest, dass ein Lied nach drei Minuten bereits fertig sein könnte. Danach folgt aber erst ein rhythmisch und melodisch neuer Teil, eine weitere Schleife und noch ein besonderer Kniff. Biffy Clyro neigen dazu, ihre Musik zu überladen. Man kann sich daran gewöhnen. Gerade Liebhaber intelligenter und abwechslungsreicher Musik kommen hier voll auf ihre Kosten. Leider gibt "The Vertigo Of Bliss" seinem Konsumenten selten die Chance, sich wirklich einzugrooven, sich in einem Songs zu verlieren. Zu oft wird das Tempo, der Takt, die Stimmung extrem gewechselt. Ausnahmen sind dabei die Balladen, zum Beispiel "With Aplomb", die mit Streichern und Schmusefaktor aufzuwarten wissen.
Das Zweitwerk der Ausnahmemusiker ist eine konsequente Fortführung des Erstlings, in Intensität, Komplexität und kompositorisch-musikalisch-technischem Anspruch. Teilweise ist es ein bisschen viel der Kunst, aber nach mehrmaligem Hinhören packend und immer wieder für eine neue Überraschung gut.
 
Ulf Kneiding
> Alle Beiträge von Ulf Kneiding
 
Weitere CDs von Biffy Clyro:
> Infinity Land
> joy.discovery.invention / justboy
> Blackened Sky


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