 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Beef Terminal - The Isolationist |
 |
Beef Terminal ist ein Gebäude im Westen Torontos. Früher diente es als Schlachthof. Derzeit fuhr MD Matheson, der Mann hinter der "Band" Beef Terminal, mit dem Fahrrad daran vorbei und beschloss, dass er eines Tages, wenn es soweit sein sollte, seine Musik unter diesem Namen in die Welt schicken würde.
Matheson ist ein sensibler Typ. In den Erklärungen zu seinen Songs spricht er von dem "instrumental rock/post rock/protest instrumental indie rock thing", das nicht seins ist. Denn es ist nicht sein Protest, nicht seine Revolution. Weiter erzählt er von Schuldgefühlen, wenn er die Sommersonne genießt und nicht im Keller sitzt und arbeitet ("Daydreams Of Wasted Time") und schließlich von den "Lines Of Division" durch die Freundschaften getrennt wurden und werden.
Das Fundament seiner Musik besteht aus ebenfalls sensiblen, häufig mit Echo und Delay versehenen Gitarrenriffs, aus Drumcomputerbeats und gelegentlichen Keyboardmelodien. Matheson schafft mit seinen Fragmenten eine eindringliche Atmosphäre. Die Rhythmen sind detailreich, dabei aber auch monoton, fast hypnotisch und dennoch unaufdringlich. Die durchgehend unverzerrten Gitarren erfreuen den Hörer mit einer ausgewogenen Mischung aus beruhigendem Gleichklang und aufwühlender Abwechslung.
Alles in allem ist die dritte Beef-Terminal-Veröffentlichung ein eindringlich sensibles Werk eines hörbar sensiblen Menschen.
Ulf Kneiding
> Alle Beiträge von Ulf Kneiding
Weitere CDs von Beef Terminal:
> The Grey Knowledge
 |
Beef Terminal bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |