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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Barbra Streisand - Higher Ground |
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Wie sagte Kai Wiesinger aka René in der schmuseweich-ironischen Deutsch-Komödie "Stadtgespräch" so nebensächlich zu Schwesterchen Katja Riemann? "Monika, du kannst mich schlagen, mich zwingen Barbra Streisand Platten zu hören..."
Ganz ehrlich, mich muss niemand zwingen, den Alben der "nuancenreichen ironischen Komikerin" (Meyers Taschenlexikon) zu lauschen: Denn erstens hat die Streisand immer eine der außergewöhnlichsten Stimmen der Glitzerwelt zwischen Hollywood und dem Broadway besessen, und bleibt zweitens selbst beim strammsten Verteidiger intellektueller Selbstkontrolle immer noch ein verschämtes Eckchen übrig für Pathos, Romantik und Träumereien. Nicht, dass ich mich dazu zählte, aber auch kritischer Anspruch kann durchaus mit dick geschminkter Hollywood-Ästhetik kollidieren.
In meinem Fall hat mich der Streisand-Virus spätesten bei "Is Was Doc?" infiziert und seither nie mehr ganz losgelassen. Auch ein Schritt in Richtung Emanzipation, könnte man jetzt behaupten - fernab von dieser Diskussion allerdings ist "Higher Ground" ein, wenn auch glatt getrimmtes, so doch wunderschön verträumtes Album. Natürlich drückt sie wieder kräftig auf die Tränendrüse, vertont grosses Gefühl und seidenweichen Big Band-Sound, verkürzt muss ich sagen: "Schmalz."
Diesen Schmalz allerdings bringt sie derart grandios produziert, gespickt mit unauffällig schönen Melodien und stilprägender Stimme, dass meine versammelten Kontrollmechanismen versagen und ich vor dem Scherbenhaufen feinpolitischer Realitätsmodelle nur noch sage: "Klasse - mal wieder!"
Marlene Müller-Prätorius
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