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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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  17.2% |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Band Of Horses - Everything All The Time |
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Es gibt diese Akkorde, die bei dem ersten Anschlag eine Weite erzeugen, ein Gefühl von Fernweh und vom rennen oder fliegen wollen. Es gibt diese leichten und zugleich kraftvollen Rhythmen, die gerade jene Akkorde in die Ferne tragen. Und es gibt Stimmen, hoch, näselnd, pieksend, die einer solchen musikalischen Kombination nichts anhaben können. All das bietet die Band Of Horses in den ersten Sekunden ihres Debütalbums.
Band Of Horses sind der Gitarrist und Sänger Ben Bridwell und der Bassist Mat Brooke. Zusammen haben sie bereits zehn gemeinsame musikalische Jahre hinter sich. Mit der Band Carissa's Wierd spielten sie orchestralen Pop. Nun haben sie sich nicht nur personell reduziert, sondern verfolgen auch in ihren Kompositionen diesen Weg.
Erzeugen die ersten Songs mithilfe von offenen Akkorden und einem getragen leichtfüßigen Halftime-Beat noch den oben beschriebenen Effekt, nähert sich der Stil im Laufe der Scheibe der aktuell beliebten Form des modernen Singer-Songwritertums. Bridwell und Brooke schöpfen dabei merklich aus ihrer Erfahrung und präsentieren runde, kompositorisch einwandfreie Popsongs. Nicht jeder ist eine Perle, das Gesamtwerk weiß jedoch den, der sich mit der Stimme angefreundet hat, mit Schwung zu überzeugen.
Ulf Kneiding
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