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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Bananafishbones - My Private Rainbow |
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Über die Bananafishbones streiten sich die Geister. Die einen nennen sie die beste Band der Welt, die irgendwo zwischen Independent-Pop und Alternative Rock angesiedelt ist, die anderen halten die ehemaligen C&A-Melody-Maker für Mainstream-Pop jenseits des guten Geschmacks. Tatsache ist aber, dass die drei Jungs mittlerweile ihr zweites Album herausgebracht haben, und auch die Nicht-Fans mit einem eigentümlichen und interessanten Sound überraschen. Getreu dem Coverphoto, auf dem sich das Trio im glamourösen Western-Outfit zeigt, schlägt bei einigen Songs der Neo-Country durch. Auch sonst mischen die Bananafishbones, wie gewohnt, munter alle Musikstile: "Bum" ist ein Riff-Sommer-Song, "Glam" orientiert sich am Britpop, "October" ist eine Space-Pop-Ballade und "Guineapix" wohl eine der trashigsten Nummern, die die Banananfischknochen je produziert haben, für die sie geliebt und gehasst werden.
Trotz aller Experimente klingt das Album wie auch sein Vorgänger immer noch so, als würden Sebastian, Peter und Florian die Musik nicht ganz ernst nehmen und eher die Clowns heraushängen lassen. Die "Comedians der Popmusik" werden mit "My Private Rainbow" also alte Fans nicht enttäuschen, neue aber auch kaum dazu gewinnen können.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Bananafishbones:
> Kurkonzert. Live & Unplugged Im Tölzer Kurhaus > 36 m2 > Viva Conputa
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