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CD-Review ::: Bad Brains - Banned In D.C. – Bad Brains Greatest Riffs (contra) |
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Für die meisten "true" Bad Brains-Fans hörte die Band mit dem Weggang ihres Sängers H.R. aka Paul D. Hudson und Drummer Earl Hudson und ihrem dritten Album "I Against I" 1986 auf zu existieren. Dieser Meinung war zum größten Teil offensichtlich auch Bad Brains-Manager Anthony Countey, der die vorliegende "Best Of"-Compilation zusammenstellte. 22 Songs, die die kreativste und damit auch legendärste Phase der Band zwischen 1981 und 1986 widerspiegeln, sieht man einmal von den fünf Songs ab, die vom 89er "Quicktime" Album stammen und bereits ohne H.R. und Earl und damit praktisch auch ohne Reggae auskommen mussten. Doch es war eben genau diese Mischung aus Reggae und Hardcore-Punk, die aus den Bad Brains das machten, was sie auch heute noch sind: Ikonen der Punk-Pionierzeit. Wozu zwei Platten reichten. Das selbstbetitelte Debütalbum, das lange Jahre nur als Tape über ROIR erhältlich war, im Jahre 91 kurz als Colored Vinyl auftauchte und erst seit 2000 in Deutschland wieder über ROIR als CD und Vinyl käuflich zu erwerben ist. Und Songs wie "Pay To Cum", "I Luv I Jah", "Sailin‘ On", "The Regulator", "Banned In DC", "I", "Big Take Over", "Fearless Vampire Killers" enthielt, die auch das Grundgerüst des nun vorliegenden Albums bilden. Einige dieser Tracks tauchten dann auch auf dem 83er Vinyl-Debüt "Rock For Light" auf, was dieses Album zusammen mit dem Nachfolgealbum "I Against I" zum essenziellen Must Have aller Punk- und Hardcore Fans machte. Wer stolzer Besitzer dieser Alben ist, kann auf "Banned In D.C. – Bad Brains Greatest Riffs" getrost verzichten, zumal der Sound auf dieser CD den des alten Vinyls nicht sonderlich übertrifft. Für alle anderen gilt: Hier gibt es Musikgeschichte in Instant-Form.
Ralph Buchbender
> Alle Beiträge von Ralph Buchbender
Weitere CDs von Bad Brains:
> Banned In D.C. – Bad Brains Greatest Riffs (pro)
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