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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Back To The Old Skool - Back To The Old Skool |
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Wir schreiben das Jahr 1987, meine Füße stecken in klobigen Basketballstiefeln, meine "moon-washed" Jeans ist bis knapp unter die Knie aufgekrempelt. Ich bin gerade 13 Jahre alt geworden und versuche an der Schießbude der örtlichen Kirmes absichtlich daneben zu schießen, um den um einiges mehr beliebteren Trostpreis zu ergattern: Eine Kollektion diverser kleiner "Smiley-Aufkleber", die dann auf meinem ersten Walkman, meiner Schultasche oder ersatzweise auf den abgeknibbelten Flächen des Rubic Magic Würfels landeten. Auf die Idee, die Smileys mit einer Musikszene zu verbinden bin ich damals nicht gekommen, auch wenn man am Samstagnachmittag auf "Formel Eins" bereits die ersten Zeichen hätte erkennen können, die den Aufbruch in neue musikalische Zeiten ankündigten. Aber auch in der alkoholfreien Jugenddisco, vor der pünktlich um 22.00 Uhr meine Eltern warteten, um mich wieder zurückzuholen ins bürgerliche Leben, waren es zunächst nur einige wenige Dancefloor-Eintagsfliegen wie M.A.R.R.S "Pump Up The Volume", das "Theme From S-Express" oder Bomb The Bass mit "Beat Dis", die eine in den Kinderschuhen steckende Musikrichtung in die kurz vor dem Technoboom stehenden Tanztempel der Nation brachten.
Der deutsche Ableger des Londoner Labels Ministry Of Sound widmet sich nun rückblickend dem Classic House - der "Smiley Culture" der späten Achtziger, die Anfang der Neunziger in die benachbarten Szenen Techno und House mündete. "Back To The Old Skool" ist nach Meinung der Macher "keine Fundgrube für verloren gegangene Raritäten, sondern eine populäre Momentaufnahme einer ebenso beseelten wie flüchtigen Periode." Und in der Tat: Die 40 Titel dieses Albums sind gut recherchiert zusamengestellt und bieten eine Auswahl von Dancefloorklassikern, die einem durchaus warm ums Herz werden lassen können. Auch wenn "Back To The Old Skool" sicherlich das Prädikat "Nur für Fans" verdient, finden sich hier in friedlicher Eintracht Tracks verschiedener Genres wieder, die die "erfrischend durchgeknallte Pop-Haltung jener Jahre" perfekt repräsentieren. Ein kurzes Namedropping als Kaufanreiz: Eric B. and Rakim im Coldcut Remix, The Shamen, Bomb The Bass, M.A.R.R.S., Stereo MC's, Adamski, The Prodigy, Moby, Deee-Lite, Stone Roses, Beats International, 808 State auf der einen aber auch Snap, Technotronic, Felix oder C&C Music Factory auf der anderen. Also viel Spaß beim Totalhassen oder Vergöttern dieser Zusammenstellung. Keep on smiling! :)
Oliver Hochscheid
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