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CD-Review Tobias Sammets Avantasia The Metal Opera Part II   CD-Review ::: Tobias Sammets Avantasia - The Metal Opera Part II

Review Tobias Sammets Avantasia - The Metal Opera Part II  
Review

Tobias Sammets Avantasia
The Metal Opera Part II
AFM Records / Sony Music
erschienen im August 2002
Metal Oper
 
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Bandpage

Sieht man mal davon ab, dass diese Promo-CD nicht nur das Allerletzte, sondern das Hinterallerletzte ist, hat der Edguy-Kopf mal wieder alle Trümpfe auf seiner Seite. Es ist halt extrem lästig, dass man sich die Tracks nur einmal anhören kann, wenn man sich die ganze Scheibe von vorne gibt, weil alles als ein einziger Track auf dieses Scheiberl gepresst wurde. Bei der richtigen Platte wird's anders sein, doch hier nervt es einfach, denn einfacher macht einem das die Arbeit sicher nicht. Nundenn. Zehn Songs in einem - ist doch toll. Musikalisch ist der zweite Teil der Metal Oper allererste Güte, doch welch songwriterisches Genie der junge Kerl aus Hessen ist, wissen alle in der Szene längst. Mitmusiker wie David DeFeis (Virgin Steele, voc), Henjo Richter (guit, Gamma Ray), Michael Kiske, Kai Hansen, Bob Catley, Andre Matos.... lassen einem Fan mit Ahnung eh schon das Herz allein beim Lesen der Namen das Herz in die Hose rutschen, doch das Zusammenspiel der einzelnen Rollen, die gewaltigen, komplexen und doch mitreißenden Songstrukturen, die orchestralen Untermalungen und wuchtige Produktion sollten wohl allen begreiflich machen, dass Tobias Sammet zur absoluten Spitze der Metal-Songwriter- und auch -Sänger gehört. Es ist eine Sache, tolle Songs zu schreiben, aber eine derart komplexe Angelegenheit, wie die beiden Konzeptalben von Avantasia verlangen eine Menge an Abwechslung einerseits, andererseits gilt es auch, die geschichtlich passende Stimmung immer wieder aufs Neue aufblühen zu lassen. Dieses Album ist mehr als ein Meisterwerk, es ist die Fortführung einer eh schon perfekten Platte mit sattem Metal, genialen Melodien, gigantischen Übergängen in den Songs und einer hinreißenden Atmosphäre und beherzten Interpretation. Besser geht's nicht.
 
Eva-Maria Übelhack
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