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CD-Review Autechre Confield   CD-Review ::: Autechre - Confield

Review Autechre - Confield  
Review

Autechre
Confield
Warp / Zomba Records

Experimental Electronic
 
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Interview ::: vor 2001
Bandpage

Was ist das: Es knistert und flirrt, zirpt und knarrt, surrt und kreischt, ist Silber und für Deinen nächsten Migräne-Anfall verantwortlich? Antwort: "Confield".
Experimental Electronic ist so eine Sache - der eine hält es für die größte Kunst, der andere sich lieber die Ohren zu. Nun lässt sich bekannterweise über Geschmack nicht streiten, aber in dem Fall "Confield" drängt sich einfach die Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen Musik und vertonter Körperverletzung zu ziehen?
Vom ersten Augenblick an erschreckt das Album und dürfte auch der wenig empfindsamen und abgehärteten Seele eines experimentierfreudigen Musikfreaks einen Stich versetzen.
Gläsern und knirschend wälzt sich "Confield" von Track zu Track, wirr, mal laut, mal leise, ohne erkennbares Schema. Dann endlich etwas Bekanntes, das durchaus als Beat identifiziert werden könnte. Selbiger löst sich jedoch schnell wieder auf, setzt unvorhersehbar wieder ein, holpert, stolpert und bricht sich ununterbrochen. Die hin und wieder eingestreuten, sanften Synthie-Tonfolgen wirken da fast wie eine deplacierte Oase der Ruhe.
Man fragt sich nach dem Sinn des Albums - und ob es denn überhaupt einen gibt. Gewollte Provokation? Amoklauf der "Instrumente"? Aufrütteln der Pop-Konsum-Gesellschaft? Hinter Lärm versteckte Einfallslosigkeit? Das Brechen aller Regeln und eine Neudefinition von Musik? Oder ist die CD nur einfach zerkratzt und klingt deshalb so strange?
Sean und Rob lassen den Hörer darüber im Dunklen. Sperrig sein ist schließlich sexy oder so. Und in einer Zeit, in der Musik zum Cartoon verkommt, tut man alles, nur um nicht zum Mainstream zu gehören - auch wenn's irgendwie ein bisschen weh tut.
 
Inga Stumpf
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Weitere CDs von Autechre:
> Peel Sessions 2
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