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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Audioslave - Out Of Exile |
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Das Cover von Audioslaves zweitem Album zeigt die raue nächtliche See - schroff, grau und schön. Doch wer glaubt, Tom Morello, Chris Cornell und Co. seien unterwegs zu neuen Ufern, hört sich schnell eines Besseren belehrt.
Audioslave setzen sich bekanntlich aus den Musikern von den legendären Crossover-Pionieren Rage Against The Machine und dem Sänger der Grunge-Veteranen Soundgarden zusammen. Diese schier unglaubliche Kombination ließ bereits für das Debüt des Vierers einiges hoffen. Nicht eben wenige Fans der vorherigen Bands der Musiker allerdings sahen sich enttäuscht. Weder die manchmal musikalisch schlichte Wildheit von RATM, noch die Seattle-esquen Besonderheiten Soundgardens waren auf dem selbstbetitelten Debüt zu finden. Stattdessen gab es Hausmannsrock aus der Dose, häufig gerade mal so markant wie Ravioli mit Tomatensoße von Maggi. Mit "Out Of Exile" versuchen Audioslave nun, Boden bei den ehemaligen Fans gut zu machen. Mal scheppert es fast wie früher ("Drown Me Slowly", "Man Or Animal"), dann wieder darf Cornell Erinnerungen an die frühen Zeiten des Grunge aufleben lassen ("Heaven's Dead", "Dandelion"). Schön, allerdings hatten wir das ja schon (zwei-)mal. Was Audioslave leider nach wie vor fehlt, ist die musikalische Krönung zur eigenständigen Superband. Da helfen auch Supertitel wie "Yesterday To Tomorrow" nichts.
"Out Of Exile", ein Album, das gut für eine Fahrt auf Highway No.1 von San Francisco nach Los Angeles taugt. In neue Gefilde hingegen traut sich Audioslave damit nicht vorzubewegen. Trotz des verheißungsvollen Covers...
Ole Cordua
> Alle Beiträge von Ole Cordua
Weitere CDs von Audioslave:
> Audioslave (2) > Audioslave
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