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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Audiolounge - Audiolounge |
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Wie bereits bei den im letzten Jahr erschienenen "Soundstories / Materialmeeting" ist hier der Bayerische Rundfunk in Zusammenarbeit mit Intermedium Records, dem Hessischen Rundfunk und dem DeutschlandRadio verantwortlich dafür, dass der Kommerz bei der Umsetzung einer elektrischen Idee vollständig in den Hintergrund tritt. Experimente sind Kunst und die Kunst lebt vom Mäzenatentum und davon, dass man sie nicht zwangsläufig nach ihrer weit greifenden Verwertbarkeit definiert. Die "Soundstories" waren ein erster Schritt in diese Richtung unter diesem Label und ein Studioexperiment. Die "Audiolounge" hingegen ist nun ein Live-Mitschnitt des ersten Medienkunstfestivals "medium 1", das am 21. November 1999 im Foyer der Akademie der Künste in Berlin stattfand. Die Eröffnung machte der Berliner Musiker Robert Lippok (To Rococo Rot), der ebenso wie die folgenden Andreas Ammer (Hörspielautor) und Console, Kalle Laar und Georg Zeitblom, sowie Robert Merdzo und Bülent Kullukcu seine Soundtüfteleien live auf einer allseitig zugänglichen Bühne in der Mitte des Raumes entwarf. Loppok baute dabei eine ambiente Struktur, die sich zunehmend aus Einzelsounds entwickelte und nach und nach zusammenfloss. Ammer und Console gestalteten eine Art Liveremix eines Vortrages des Philosophen Martin Heidegger. Dabei bleiben sie Console gleich ebenso ambient wie Lippok, während die auf der zweiten CD mit "Not A Question Of Balance" den Anfang machenden Merdzo/ Kullukcu etwas rauher zur Sache gehen. Sicherlich auch aus ihrer Besetzung heraus, die sie die rein digitalen Klangerzeuger mit der klassischen E-Gitarre kombinieren lässt. Den Abschluss bilden Laar und Zeitblom, die mit ihrer Betrachtungsweise digital erzeugter Sounds als reinem Rohstoff zur zeitgleichen Systematisierung am weitesten von einer als Struktur erkennbaren Taktabfolge liegen. All diese Sound-Collagen wurden auf "Audiolounge" zusammengetragen und stehen somit zur Nachempfindung des Live-Ereignisses zur Verfügung. Sicherlich ist es ein anderes, diesem Ereignis selbst beigewohnt zu haben aber der Eindruck, den diese CD erschaffen kann, ist nicht von der Hand zu weisen und nicht aus dem Ohr zu drücken.
Carsten Bäumer
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