 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Atrocity - Werk 80 II |
 |
Elf Jahre nach dem ersten 80er/NDW-Coveralbum legen Atrocity nun nach. Um es gleich vorwegzunehmen: Die rund 46 Minuten fallen eher enttäuschend aus. Denn anstatt die (gut) ausgesuchten elf Songs in ein eindeutig-hartes Metal-Gewand zu stecken und ihnen damit eine glasklare Ausrichtung zu geben, verwässern Atrocity die ganze Chose und führen den selbst gesteckten Anspruch "heavier than ever" teilweise ad absurdum. "People Are People" (Depeche Mode) etwa tönt im Original eher härter als in der Atrocity-Fassung, "Relax" (Frankie Goes To Hollywood) klingt einfach nur vermurkst und "Forever Young" (Alphaville) bleibt eine aufgeblasenen Kitsch-Ballade.
Zudem stößt Sänger Alex Krull mehr als einmal an seine stimmlichen Grenzen ("Smalltown Boy", "The Sun Always Shines On TV" oder "Forever Young") und Frauengesang macht eigentlich nur in "Fade To Grey" Sinn. Tja, aber irgendwie musste Krulls Partnerin Liv Kristin wohl mit eingebracht werden, und sei es mit dem Holzhammer...
Immerhin: Mit "Smalltown Boy" (Bronski Beat), "Hey Litte Girl" (Icehouse), "Fade To Grey" (Visage) und "Keine Heimat" (Ideal, der einzig konsequent metallisch umgesetzte Song!) zünden vier Stücke ganz ordentlich.
Fazit: Gute Songauswahl, halbgare Umsetzung, durchschnittliches Ergebnis. Angesicht der starken Vorlagen wäre hier deutlich mehr drin gewesen. Unbedingt vorab reinhören.
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von Atrocity:
> Gemini > Werk 80
 |
Atrocity bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |