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CD-Review Atomic Kitten Right Now   CD-Review ::: Atomic Kitten - Right Now

Review Atomic Kitten - Right Now  
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Atomic Kitten
Right Now
Virgin

Pop
 
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Right Here Right Now (DVD)
Letzte News ::: 15.02.2002

Nie wieder. Nie wieder werde ich wetten. Wetten?
Jetzt heißt es die Zähne zusammenbeißen, denn der Wetteinsatz war eine Rezension zu Atomic Kitten, dem neuen Girliewunder-Trio. Mag sein. Warum auch nicht? Schließlich braucht die Welt kurzweilige Popmusik von unschuldig aussehenden hübschen Mädchen, die lasziv gekleidet und möglichst massenkompatibel aussehend ihr Talent unter Beweis stellen können.
Schon der Opener "Right Now" zeigt, dass ich mich verlaufen habe. Plötzlich geht die Türe auf und ich stehe in der Teenie-Disco, in der es keinen Alkohol gibt und die um 22 Uhr schließt. Alle hier haben Spaß. An Atomic Kitten. Disco-Pop aus dem Rundumsorglospaket. Partybein-Rhythmus, belanglose Lyrics, die nur dazu dienen, den Stimmen eine Daseinsberechtigung zu bieten. Nett und komplikationslos. Unanspruchsvoll und nett. Überhaupt nett. Alles hier ist nett. Die Hitsingle "Whole Again" - nett. Der Coversong "Eternal Flame" - nett. Das Cover mit den drei lächelnden "Kätzchen" - nett. Die Stimmen - nett. Nur - nett ist belanglos. Das Album trällert sich durch die Gehörgänge wie ein sommerlicher Nachmittag im Freibad. Wenn es vorbei ist, gibt es eigentlich nichts darüber zu erzählen.
Reden wir Tacheles: Von den drei Mädels kann keine wirklich singen. Egal. Keine wirklich tanzen. Egal. Ihre Musik ist von Popkomponisten für Radio und Teeniekinderzimmer gestrickt. Da gibt es nichts schön- und nichts schlechtzureden. Atomic Kitten ist keinen Deut schlechter als No Angels als Destiny's Child als derteufelweißwernoch. Aber auch keinen Deut besser. Und im Grunde nicht der Rede wert. "Right Now" gibt einem nichts, klaut einem nichts, bereichert niemanden und regt auch nicht wirklich auf. Das ist die wahre Kunst, die hinter diesem Kunstprojekt steckt. Spätestens beim zehnten Song "Cradle" hat man sich so an die Trala gewöhnt, dass sie selbst eingefleischte ganzkörpertätowierte Punk-Fetischisten nicht mehr aufregt.
Ganz abgesehen davon, dass sie unter normalen Umständen die ersten Takte bereits nicht überlebt hätten...
Also: reden wir nicht mehr drüber. Lassen wir die Marketingexperten ihren Job tun, die Taschengeldfraktion ihre mit Rasenmähen verdiente Kohle dafür ausgeben, die abhängigen Radioredakteure diesen Kunstpop über den Äther verbreiten und freuen uns auf den heimischen Plattenschrank, in dem uns mit Slayer und Pantera wieder die wahre heile Welt erwartet...
 
Ralph Buchbender
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