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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Atom Rhumba - Backbone Ritmo |
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Großartiges Tremolo-Gitarren-Intro, völlig quer zu dem treibenden Beat, der danach einsetzt. Der Querstand zieht sich in der einen oder anderen Weise durch die ganze Platte. Doch bleiben wir beim ersten Stück. Ein thrashiges Saxophonsolo und unverständliche Texte. Das sind die Mittel, die die baskische Band Atom Rhumba wählt, um den Zustand zu verdeutlichen, in dem man ständig meint, alles schon mal erlebt zu haben. "Constant Déjà Vu" – so der Opener dieser CD.
Ähnlich specklos und unprätentiös geht es weiter. Disco-Sound von einer Rockband. Wie gut ein Schlagzeug doch klingen kann, auch ganz alleine, wenn es gut aufgenommen ist. Mit ihrer baskischen Heimat haben sie wenig, ja eigentlich gar nichts am Hut, eher schon mit neueren und allerneuesten internationalen Garage-Revivals. Bei Atom Rhumba hört sich alles sehr durchorganisiert an. Da spielen vier Musiker, die sich sehr genau Gedanken darüber gemacht haben, wie sie ihre Songs strukturieren, damit sie so klingen, als ob nur ein einziger Musiker spielt, ein achtarmiger. Das klingt dann wie eine Krake, roh, unfrittiert.
Und ich stelle mir die Frage, ob ich gerade die baskischen Franz Ferdinand gehört habe.
Peter Backof
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