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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Assert - Riotous Assembly |
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Trotz Glatzen und Ganzkörper-Tattoos: Bei Assert regiert nicht Proll-Core, sondern die Old-School-Abrissbirne mit politischem Gewissen. Wenig verwunderlich, denn Sänger Britt stellt auch den britischen Punks von One Way System seit Jahren sein Organ zur Verfügung. Die sind auch politisch, aber längst nicht so aggressiv wie Assert. Vielleicht liegt's an Drummer Carl Stokes, der bereits bei den Death Metallern Cancer die Stöcke schwang? Wie auch immer, das englische Quintett gibt Gas wie ein Porsche 911 auf der Überholspur. Obwohl der von den Polit-Punks wohl eher mit einem Molotow-Cocktail bedacht würde, denn textlich geht es gegen Staat, Kirche, Elite und natürlich für Anarchie. Wenig verwunderlich aber konsequent. Die Nähe zum Crust-Punk wird nicht nur textlich deutlich. Drei Akkorde regieren über die Länge des Albums, im Gegensatz zu Genre-Kollegen sind Assert jedoch in der Lage, ihre Instrumente ansprechend zu bedienen und eingängige Songs mit Wiedererkennungswert zu schreiben, anstatt einfach zu lärmen. Eine Mischung aus Exploited, Slapshot und alten Napalm Death.
So schön kann Hardcore-Punk sein.
Thorsten Wilms
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