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CD-Review Asian Dub Foundation Tank   CD-Review ::: Asian Dub Foundation - Tank

Review Asian Dub Foundation - Tank  
Review

Asian Dub Foundation
Tank
Labels / EMI
erschienen im Februar 2004
Crossover
 
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Live Tour 2003 - Keep Bangin' On The Walls (DVD)
Bandpage

Die ADF ist zurück mit dem zweiten Album nach der Ära Deedar Zaman. Dass sie nach dem Ausstieg des großartigen MCs, der für mich vom Charisma her auf einer Stufe mit Zack de la Rocha steht, überhaupt weiter gemacht hat, finde ich ja durchaus mutig. Denn dass ihr solche Großtaten wie "R.A.F.I." nochmal gelingen, ist damit nicht gerade wahrscheinlicher geworden. Nachdem vor zwei Jahren auf "Enemy Of The Enemy" noch sehr stark am bewährten Stil festgehalten wurde (so weit man das beim wilden Crossover der ADF sagen kann), heißt es nun: Eine (zumindest teilweise) Neuorientierung muss her. Auf zu (noch mehr) neuen Ufern! Rap, Dub, orientalische Einflüsse, Rock, - das alles reicht nicht mehr. Die beiden großen neuen Zauberworte heißen einerseits Elektronik, was sich aber - abgesehen vom Song "Powerlines" - eher im Hintergrund bemerkbar macht, und vor allem Reggae. Die beiden neuen Mitglieder Ghetto Priest und Horace Andy bringen diese jamaikanischen Einflüsse, die oft einen interessanten Kontrast zu den harten Raps von Spex bieten, z.B. in der gelungenen Single "Flyover". Insgesamt verpackt die ADF ihre nach wie vor wütenden, das aktuelle politische Geschehen kritisch beäugenden Texte (Songtitel wie "Oil" oder "Take Back The Power" sprechen für sich) diesmal nur noch selten in entsprechend wilde Tracks. So was verträgt sich halt nicht so gut mit Reggae. Der Tank ist laut Dr. Das ja, frei nach Blur, mehr ein "Think Tank" als ein echter Panzer. Neben wirklich gelungenen Songs ("Round Up", "Take Back The Power") stehen dann auch einige, in denen irgendwie nicht wirklich viel passieren will.

Was an diesem Musikerkollektiv auch 2005 noch imponiert, ist erstens ihr nimmermüdes politisches Engagement inklusive Mut zum Neinsagen und zweitens, wie die ADF es schafft, ihre vielen Einflüsse in dermaßen homogene Stücke umzusetzen. "Tank" ist nicht ihr bestes Album, hat auch keiner erwartet, aber ich freue mich trotzdem schon auf's nächste Mal.
 
Alexander Karl
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Weitere CDs von Asian Dub Foundation:
> Live - Keep Bangin' On The Walls
> Enemy Of The Enemy


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