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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Ash - Free All Angels |
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Irgendwie erinnern Ash in trauriger Weise daran, wie es war jung zu sein, so zu tun, als wäre man wahnsinnig erwachsen, um dann eines Morgens festzustellen, dass man schneller älter geworden ist, als man das eigentlich geplant hatte. Und so liest sich auch ihre Biographie wie die vieler zu schnell erwachsen gewordener: Vor sieben Jahren feierte die Musikszene Ash für ihr Debütalbum "1977". Dann feierten sie wohl hauptsächlich sich selbst: Drogen, die dazu gehörigen Abstürze, Zusammenbrüche und diverse bandinterne Krisen.
An ihrer Musik hat das jedoch glücklicherweise wenig geändert. Tim Wheeler und Co. brauen einen gefährlichen Cocktail aus naiver, jugendlicher Leidenschaft, bittersüßen Melodien, herzergreifenden Streichern und brachialen Gitarren. Sie taumeln selbstbewusst und von sich selbst berauscht zwischen tragisch-kitschigem Bacharach-Orchestersound und rotzig-forderndem Powerpop, nachzuhören auf ihrem neuen Album "Free All Angels". Also Platz da für die Könige der Ups and Downs! Das dachte sich wohl auch die Plattenfirma und spendierte den wahrscheinlich jüngsten Comebackern des Jahres den tollen Ash-Video-Mixer, der der CD beiliegt. Ein echtes Highlight für Freunde des professionellen Bildschnitts und der punktgenauen Nachvertonung oder etwa doch nur ein Gimmick für waschechte fünfzehnjährige Tim Wheeler-Anbeterinnen?
Oliver Hochscheid
> Alle Beiträge von Oliver Hochscheid
Weitere CDs von Ash:
> Intergalactic Sonic 7’’s / Cosmic Debris > 1977
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Ash bei ebay |
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