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CD-Review Arthur Baker Breakin'   CD-Review ::: Arthur Baker - Breakin'

Review Arthur Baker - Breakin  
Review

Arthur Baker
Breakin'
Perfecto / Pias
erschienen im November 2000
House/Breakbeat
 
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Interview ::: Januar 2002

Kaum zu glauben, daß der bärtige weiße Mann auf dem Cover einer der Original New York B-Boys ist - sieht Arthur Baker doch eher aus wie ein in Würde gealterter Hell's Angel als jemand, der seit den frühen 80ern in der Schule des Breaks lehrt. Ohne den Afrika Bambaataa nicht den Planet Rock hätte erobern können. Ohne den New Order nie Eingang in die Plattenkoffer auch schwarzer DJs gefunden hätte. Ohne den es den frühen Crossover von weißem Electro-Pop und schwarzem B-Boy-Funk so vielleicht nicht gegeben hätte, der schließlich auch deutsche Breakdancer zum Tanzen in der Fußgängerzone verleitete: Einer der entscheidenden musikalischen Momente in meinem Leben war das Entdecken von "Breaker's Revenge" auf dem "Beat Street"-Soundtrack - ein Track, der auch auf "Breakin'" nichts von seiner frischen Rudeness verloren hat und dabei doch nur eines von vielen Highlights einer musikalischen Karriere ist, von der hier auf zwei CDs erzählt wird.
Die erste CD widmet sich dabei unter dem Titel "New Skool" dem jüngeren Remix-Schaffen Bakers: Namen wie Felix the Housecat, Utah Saints, Timo Maas oder auch Paul Oakenfold stehen für die Annäherung Bakers auch an den "modernen" Dancefloor - die mal mehr, mal weniger gut klappt. Anders gesagt: Baker ist da am besten, wo er B-Boy bleibt und nicht versucht, einen auf House zu machen. Dementsprechend hat die zweite CD, "Old Skool", mehr zu bieten: Los geht's gleich mit "Confusion" von New Order, das wohl die packendste Verbindung von Manchester und New York darstellt, die es jemals gab und jedem 80er-Revivalisten seinen rockenden Hohn ausspricht. Dann Afrika Bambaataa, Criminal Element Orchestra, Will Downing, aber auch: Fleetwood Mac, Cuba Gooding - da sind wir dann wieder bei "mal mehr, mal weniger gut". Wie gesagt: B-Boy, bleib' bei deinem Sneaker, und das Ding heißt schließlich nicht umsonst "Breakin'".
 
Daniel Giebel
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