 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Arling & Cameron - We Are A & C |
 |
Die Möglichkeiten, Arling & Cameron einzuordnen, sind begrenzt. Als kleinsten gemeinsamen Nenner kann man vielleicht das Cover ihres bereits siebten Albums (zwar in dieser Zusammenarbeit, jedoch nicht immer unter diesem Namen) "We Are A & C" zur Erklärung heran ziehen. Auf diesem Cover sind zwar Arling & Cameron abgebildet, allerdings als digitale Reproduktionen ihrer Selbst. Ebenso synthetisch, wie diese Avatare ist ihr Umgang mit den verschiedensten Sparten des Pop, derer sie sich bedienen, als sei die Welt der Popmusik nichts anderes als ein großer bunter Supermarkt, der dazu einlädt, diverse Produkte aus den verschiedensten Regalen zu greifen, in seinen Einkaufswagen zu legen, damit zur Kasse zu gehen, mit Plastik zu bezahlen und sich einen angenehmen Abend zu machen.
Natürlich in seinem Vinylsofa bestückten Multidimensionsentspannungsraum mit diversen makro- und mikrobiotischen Knabbereien und einem supersensiblen Softdrinkgeneratorschlauch in der Einfuhrdüse seines Freizeitkombidresses. Ein Lächeln für seinen virtuellen Beziehungsavatar auf den Lippen und die Herren A & C auf der hochauflösenden nanorobotorgesteuerten WWTVVD Wand.
Elektropop als zukunftsorientiertes Retrospektakel mit diversen Ankoppelungsmöglichkeiten für Gefühle zwischen Easy Listening, HipHop, Japan Pop a la Pizzicato Five (mit denen Arling & Cameron auch schon kooperierten), 80ies und dem Respekt vor Genres und deren Adaption ins einundzwanzigste Jahrhundert.
Carsten Bäumer
> Alle Beiträge von Carsten Bäumer
 |
Arling & Cameron bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |