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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Arena - Pepper's Ghost (contra) |
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Die gute Nachricht: "Pepper's Ghost" klingt nicht so einfallslos wie die Katastrophe "Contagium" aus dem letzten Jahr. Nein, diesmal scheinen sich Arena an "The Visitor" erinnert zu haben, ihrem bis dato wohl besten Album. Das war's dann aber auch schon, denn hier kommt die schlechte Nachricht: Auch "Pepper's Ghost" erweckt, wie alle Vorgänger, den Eindruck, dass hier jemand zwar will, bedauerlicher Weise aber nicht kann. Da hilft es auch nicht, wenn die Erstauflage mit aufwändigem Booklet daherkommt - das Auge mag zwar frohlocken, die Ohren schalten sich aber nach wenigen Minuten freiwillig ab.
Es gibt wohl keine Band, die jemals den Begriff Prog-Rock dermaßen missbraucht und in Mainstream-Bahnen geleitet hat, wie Arena. Der Aufbau der einzelnen Stücke ist fast immer absehbar und alles wird stetig mit Bombast und Pathos zugeschüttet, so dass es am Ende nur noch entsetzlich theatralisch und peinlich aufgesetzt wirkt. Das beste Beispiel im aktuellen Fall ist das 13-minütige "Opera Fanatica" am Ende dieses Tonträgers - ein Song der beweist, dass Langeweile tatsächlich immer noch eine Steigerung erfahren kann. Wer es bis hierhin geschafft hat, gibt seinen Glauben an eine mögliche Qualitätssteigerung endgültig auf. Da werden alle Verdachtsmomente, die am Anfang bereits mit "Smoke And Mirrors" oder "The Shattered Room" schon zu hören waren, noch einmal mit allem Nachdruck bestätigt.
Hier ist absolut keine fortschreitende Entwicklung zu erkennen. Arena machen immer noch dort ihre Musik, wo sie, trotz allem Fangeschrei, auch hingehören: im Mittelfeld der zweiten Liga. Mehr geht halt nicht.
Norbert Striemann
> Alle Beiträge von Norbert Striemann
Weitere CDs von Arena:
> Pepper's Ghost (pro)
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