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CD-Review Arch Enemy Doomsday Machine   CD-Review ::: Arch Enemy - Doomsday Machine

Review Arch Enemy - Doomsday Machine  
Review

Arch Enemy
Doomsday Machine
Century Media
erschienen im August 2005
Heavy Metal
 
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Bandpage

Das Markenzeichen von Arch Enemy ist laut Mainman Michael Amott "...die richtige Balance aus Melodie und Brutalität...". Nachdem er mit Carcass eindeutig der Brutalität und mit den Spiritual Beggars genauso eindeutig der Melodie huldigte, hat er mit "Doomsday Machine", dem neuen Album von Arch Enemy, das bis auf weiteres gültige Meisterwerk seines Schaffens abgeliefert. Denn der gekonnte Spagat zwischen diesen beiden Polen macht dieses Album zu einem der Highlights des metallischen Jahres 2005. Frontfrau Angela Grassow growlt sich so unbarmherzig, kraftvoll und gekonnt durch die elf Tracks, dass sich selbst eine junge Sabrina Claasen mächtig anstrengen müsste, um dieses Level zu erreichen. Die Band um die Amott-Brüder Michael und Christopher liefert dazu einen Cocktail aus dem Besten, was die Metal-Historie zu bieten hat, da wechseln sich wie in "Carry The Cross" todesmetallene Gitarrenläufe der alten Schule mit getragenen oder epischen Passagen ab, die eher an traditionellere Bands wie Iron Maiden erinnern, ab, während man immer wieder über die zweistimmigen Gitarrenläufe der Amott-Brüder, sowie das tighte Zusammenspiel der Rhythmus-Sektion staunt. "Weniger Slayer, mehr Maiden", so könnte das Motto dieses Albums lauten, doch damit würde man den vielseitigen und doch eingängigen Kompositionen nicht gerecht werden. Denn an Härte mangelt es "Doomsday Machine" ganz bestimmt nicht, ebenso wenig wie an dynamischen Variationen. Man nehme nur den Nackenbrecher "Machtkampf" oder das unbarmherzig shreddende "Nemesis"; selbst bei Höchsttempo kann man sich sicher sein, dass sich hinter der nächsten Ecke ein tödlich treffender Chorus verbirgt, der zum mitgrowlen einlädt.

Auch wenn das Album auf "das erste Ohr" etwas zahmer und melodischer als die Vorgänger erscheinen mag, Arch Enemy profitieren von der stilistischen Offenheit der Kompositionen, so dass man der Band zu diesem Wurf nur gratulieren kann. "Sell Out"-Vorwürfe hat man der Band ja schon nach dem Ausstieg des Ur-Sängers Johan Liiva gemacht, mit dem Resultat, dass die Band erfolgreicher denn je wurde. Wo soll das dann jetzt erst hinführen?
 
Tom Küppers
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Weitere CDs von Arch Enemy:
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