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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Arch Enemy - Burning Bridges |
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Seid Ihr auf der Suche nach DER Metal-Scheibe für das neue Jahrtausend? Dann seid Ihr mit Arch Enemys neuem "Dampfhammer" auf jedenfall auf der falschen Fährte. Denn der neueste Output der Schweden-Thrasher klingt eher nach faulem Tobak als nach der Musik, welche die Band unter Fans beliebt machte.
Aber mal ganz der Reihe nach! Als Arch Enemy irgendwann um '96 herum ihr umjubeltes Debüt veröffentlichten, waren sich alle darüber einig, daß diese Band ihren Weg machen würde. Drei Jahre und diverse Umbesetzungen später scheint die Band allerdings auf dem Scheitelpunkt ihres Erfolgs angekommen. So klingt mittlerweile alles ein wenig altbacken, auf Dauer mitunter sogar nervtötend. Dies liegt zwar nicht an dem für Arch Enemy typischen Sound, eher noch an den für mich durchwachsenen Melodien. Schlimmer noch, stellt der ansonsten herausragende Gesang nunmehr eine schlechte Slayer-Kopie dar. Nervig auch das laut Aussage eines Herrn Jagger tonnenschwere Gitarren-Riffing, das teilweise eher an schlechtes Waschbrett-Geschrabbel erinnert. Oh je...!
Nein, mit diesem Album wird die Band an ihre bisherigen Erfolge nicht anknüpfen können. Somit bleibt dieses Album dann eben nur den fanatischsten Die-Hard Fans vorbehalten, und damit - das weiß eigentlich jeder - macht man heute auch kein Geld.
Claas Capellen
> Alle Beiträge von Claas Capellen
Weitere CDs von Arch Enemy:
> Doomsday Machine
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