copyright discover koeln, 2002 werbung
discover - musik & mehr
  CD-Reviews Interviews Stories News Touren Bücher und Comics Sound & Video Bandlinks, Labellinks, Surftipps Die aktuellen MP3- und Videocharts  
Finden
 

Mr. Undercover
Vorgestern, auf dem Essener Automarkt...

Leserpoll
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...

Berlin
37.9%
eine andere
20.7%
Hamburg
17.2%
Köln
17.2%
München
6.9%
anzeige
anzeige
 
CD-Review Antonio Faraò / Bob Berg / Martin Gjakonovski / Dejan Terzic - Far Out   CD-Review ::: Antonio Faraò - / Bob Berg / Martin Gjakonovski / Dejan Terzic - Far Out

Review Antonio Faraò - / Bob Berg / Martin Gjakonovski / Dejan Terzic - Far Out  
Review

Antonio Faraò
/ Bob Berg / Martin Gjakonovski / Dejan Terzic - Far Out
C.A.M. Jazz / Sony Music
erschienen im Februar 2003
Jazz
 
> CD-Preisvergleich
> Jetzt bei Musicload downloaden
> Weitere Infos bei musicline.de

Herbie Hancock verteilt sein Lob sparsam, denn er ist, wie er sagt, kaum noch zu überraschen. Antonio Faraò aber hat es geschafft: "Antonio is not only a fine pianist, but a great one" sagt der Großmeister über den Italiener. Dass er so angetan von Faraò ist, verwundert beim Hören von dessen neuer CD "Far Out" nicht. Denn Hancock hat sicher der größten Einfluss auf den Nachwuchs-Pianisten. Davon zeugen Faraòs rasend schnelle, fast mehr klassisch als swingend phrasierten Läufe und seine abwechslungsreiche modale Harmonik.
Nicht nur Herbie Hancock gehört zu Faraòs Bewunderern. Nachdem er auf der vorigen Platte unter anderem von Jack DeJohnette begleitet wurde, war bei den aktuellen Aufnahmen nun der Tenorsaxophonist Bob Berg sein Partner, sicher am meisten durch seine Arbeit mit Miles Davis in den frühen achtziger Jahren bekannt. Tragischerweise starb der Amerikaner im Dezember 2002, kurze Zeit nach den Aufnahmen zu "Far Out", bei einem Verkehrsunfall.
Mit einer eigenwilligen Version einer Komposition von Miles Davis, "Seven Steps To Heaven", beginnt dann auch die Platte, die sich in der Folge stilistisch zwischen modernem amerikanischen Jazz und Pop-Einflüssen bewegt, die an europäische Gruppen wie das Esbjörn Svensson Trio erinnern. Verglichen mit den enorm spannungsreichen und mitreißenden Soli von Antonio Faraò wirken Bergs Improvisationen kalt und intellektuell, was einen interessanten Kontrast erzeugt, wenn auch der Amerikaner ab und an ein bisschen zu statisch wirkt. Insgesamt aber ist "Far Out", nicht zuletzt wegen des hervorragenden Sounds, ein hörenswertes Album mit einem großartigen Pianisten.
 
Arne David
> Alle Beiträge von Arne David

Review   Antonio Faraò bei ebay

 

CD-Tipps

CD-Reviews

DVD-Reviews

News

Tourtips

zurück | nach oben

Anzeige: Tank leer? Dann jetzt Shell Gutschein gewinnen!

 

Homepage    CDs    Interviews    Stories    News    Touren    Gedrucktes    Sound & Video    Links    Charts   
Impressum    Mediadaten    Sitemap   

Copyright © discover, Bergisch Gladbach 2007