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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Anti-Flag - The Terror State |
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In einer Zeit, in der Punk durch MTVIVA immer mehr zu reinem Entertainment verkommen ist, muss man dankbar für Bands wie NOFX, Pennywise oder Anti-Flag sein. Sie äußeren sich politisch, sind unangepasst und machen Punk wieder unbequem. Besonders Anti-Flag tun sich hier mit einer wohltuenden Radikalität hervor, die ihnen in den USA natürlich schon einigen Ärger einbrachte. Und ebenfalls viel Zustimmung. Besonders aus dem Lager derer, die bis dato eher durch coole Stunts auf Skateboards auffielen, denn durch Teilnahme an Anti-Kriegs-Demos. Anti-Flag haben durch ihren typisch kalifornischen Sound die Möglichkeit, Fans zu erreichen, die nie auf einem Oi Polloi-, Varukers-, Defiance- oder Total Chaos–Konzert zu sehen wären. Und das nutzen sie aus, indem sie Ohrwürmer mit Message schreiben. Songs wie "Turncoat" oder "Wake Up", die hängen bleiben, und die trotz des Pop-Appeals knallen wie echte Kampfansagen. Mit "The Terror State" haben Anti-Flag gezeigt, dass der Weg nach oben auch ohne die Verleugnung der eigenen Identität möglich ist.
Thorsten Wilms
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