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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Annihilator - Remains |
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Auf dieses Ereignis war die Metal-Welt schon gespannt: Jeff Waters, genialer Gitarrist und Songwriter, meldet sich zurück. Der/das Annihilator-Mastermind legt mit "Remains" ein durchaus gelungenes Album vor, das sowohl Anhänger moderner Sounds als auch Alt-Fans, die sich noch immer an die Metal-Klassiker "Alice In Hell" oder "Never Neverland" klammern, bedienen kann. Dafür stehen auf der einen Seite experimentelle Tracks wie "No Love" oder "Murder", auf der anderen wartet Waters dann wieder mit Annihilator-typischen Stücken ("Tricks And Traps", "I Want") auf, die sicherlich auch auf einem der genannten Alben ihren Platz gefunden hätten. Durch diesen gekonnten Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne ist "Remains" ohne Zweifel ein äußerst abwechslungsreiches Werk. Soundeffekte, Industrialeinflüsse, abgedreht-frickeliges Riffing und schnurgerade Drum-Beats geben sich hier reihenweise die Klinke in die Hand und machen "Remains" zu einem lebendigen und abwechslungsreichen Album. Die Produktion befindet sich abermals auf gewohnt hohem Niveau und rückt so die musikalische Darbietung ins rechte Licht. Der Album-Titel ist nunmehr Programm bei Annihilator, so daß sich "Überrest" Jeff Waters jetzt erst einmal eine Mannschaft zusammenstellen wird, die er für würdig genug hält, mit ihm auf der Bühne zu stehen. Und darauf darf man wieder gespannt sein...
Oliver Kämper
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