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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Anja Garbarek - Smiling And Waving |
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Skandinavien als die neue Hochburg des Pop? Hilfe, die Wikinger kommen? Spätestens seit dem Aufsehen erregenden Comeback der Nordlicht-Urgesteine A-ha ist es unübersehbar: Die Briten sollten sich warm anziehen, norwegischer Pop ist wieder in. Denn neben dem in die Jahre gekommenen Trio leuchtet jetzt ein neuer Stern am nordischen Musikhimmel. Dieser jedoch - man muss es zugeben - ist deutlich britisch beeinflusst und kann Bristoler Inspirationsquellen nicht verleugnen. Jedenfalls ist das Album nicht so sehr "Smiling" wie der Titel verkündet: Nach Gute-Laune-Musik klingt kein einziger der zehn Tracks. Vielmehr kommt das "Waving" zum Tragen, das assoziiert mit Abschied, die durchgängige Melancholie rechtfertigt. Herausragendstes Merkmal der CD ist dann auch die sphärische Dichte, die trotz minimalster Instrumentierung keineswegs an Intensität einbüßt. Stilistisch bewegt sich "Smiling & Waving" zwischen Jazz-Impressionen, TripHop und filmischen 50er- und 60er-Jahre-Melodien. Über allem schwingt die engelsgleiche und zarte Stimme von Anja Garbarek, die an eine Mischung aus Björk, Beth Gibbons und Alison Goldfrapp erinnert. Nach knapp 40 Minuten verklingt der letzte Ton der interessanten Melange aus spacig metallischen Soundspielereien, Samples und orchestraler Intonation und man weiß ganz sicher, dass das Pop-Sternchen auf dem Weg zum Kometen ist.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Anja Garbarek:
> Briefly Shaking
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