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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: And One - Virgin Superstar |
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Hatten sich viele Fans für den 09.09.1999 den Veröffentlichungstag der neuen CD ersehnt, so wurden sie leider entäuscht. Erst einige Monate später sollte die neue Maxi "Wasted" erscheinen und einen vielversprechenden Einblick in das darauffolgende Album geben.
Jetzt ist dieses Album da, und die sympathischen Jungs habe Zuwachs bekommen, nämlich in Form einer Frau namens Annie (Ex-Cat Rapes Dog), welche neben Rick die Keyboards und die Backgroundvocals übernehmen soll.
Zur Musik. In ungewohnter Manier, ausgereifter und um o.g. Annie erweitert präsentieren sich And One in fast neuem Gewand. Fast deswegen, weil And One noch nach And One klingen.
Diese Aussage festigt sich beim Hören von Songs wie "Panzermensch", "Wet Spot" oder "Wasted". Denn diese werden sicherlich am meisten bei den Hörern haften bleiben und das gnadenlos gute Live-Repertoire bereichern. Leider ist der Humor etwas auf der Strecke geblieben, kein neuer "Pimmelmann" oder "Ich Esse Ein Brot".
Insgesamt etwas ruhiger und bodenständiger ist hier eine gute Scheibe entstanden, die wohl auch den letzten Fan davon überzeugt, daß das Quartett auf der Leiter nach oben einen großen Schritt getan hat - weg vom "Underground", hin zur ernsthaften Pop-Band mit Nr.1-Ambitionen. Aber das war wohl schon vom ersten Album "Anguish" an zu erwarten, jede neue Platte brachte neue und reifere Musik zustande.
Alles in allem ist "Virgin Superstar" eine sehr gute Scheibe, die sicherlich die Fans begeistern wird und einige neue Anhänger dazustoßen läßt. Wer diese Platte nicht hat, ist selber schuld.
Holger Galla
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Weitere CDs von And One:
> 9.9.99 9 Uhr
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