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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Anam - Riptide |
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Was sich mit den ersten Stücken von "Riptide" zu veritablem, traditionellem und fast artistischem Instrumental-Folk entwickelt, vollzieht im Laufe des vierten Albums der Gruppe einen erstaunlichen Wandel. Dachte man frühzeitig an eher klassische Vorbilder der Szene, werden schnell Gedanken an die akustischen Big Country, an Prefab Sprout oder eine ganze Reihe unverstärkter Pop-Heroinen wach. Der irische Folk entwickelt sich zum poppigen Mainstream, vollzieht hier eine Kehrtwende, da einen seitlichen Ausreißer und weiß ganz offensichtlich nicht wohin mit all seinem Potential. Daß die vier "Seelen" (Anam=Seele) ihre Instrumente meisterlich beherrschen ist keine Frage, wird überdeutlich. Daß sie kleine und große Melodien schreiben können ist unüberhörbar, und dennoch wird man nur unter Schwierigkeiten gut Freund mit "Riptide". Zu zerrissen bewegen sie sich zwischen den Stilen, beziehen aber nie Position und sind bei allen Ausflügen immer Mainstream. Ohne neue Impulse in die Musik zu geben, berauben sich selber ihres Wiedererkennungswertes. Das Schwierigste ist dementsprechend das Fazit, denn für sich alleine genommen ist jedes der dreizehn Stücke durchaus in Ordnung. Die Melodien sind vorhanden, die Arrangements klassisch, die Musiker ohne Fehl und Tadel. Dennoch: Dem Album fehlt der rote, unverwechselbare Faden und es gleitet immer wieder ab in die Beliebigkeit. Im direkten Vergleich mit beispielsweise Susan McKeown wird überdeutlich, daß sich der Crossover zwischen Pop und irischem Folk auf "Riptide" nicht innerhalb der Musik, sondern nur zwischen den verschiedenen Stücken vollzieht.
Dirk Jessewitsch
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