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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Ana Caram - Blue Bossa |
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Der Titel ist Programm. Zurückhaltend und einfühlsam interpretiert Ana Caram Bossa Nova-Standards, vorzugsweise aus dem kompositorischen Repertoire von Antonio Carlos Jobim. Neu ist das nicht, aber auch nicht schlecht. Deutlich hörbar sind allerdings schon die Latin Jazz Vorbilder Astrud Gilberto und Stan Getz. Und wenn auf der CD-Hülle die Atmosphäre eines Jazz-Clubs der 60er Jahre bemüht wird, dient das mehr der Werbung, als der Wahrheit. Ana Caram bleibt in ihrer sensiblen Interpretation und Instrumentierung musikalisch eher modern. Im Vordergrund ihre glasklare, sehr modulationsfähige Stimme, begleitet sie eine fünfköpfige Band an latinphrasierter Gitarre, schmachtendem Saxofon, dezentem Bass und Schlagzeug und filigran gesetztem E-Piano. Bei ihrer Musik lässt sich eher an in Chrom gehaltene Bars und Caipirinha denken, als an verrauchte Jazzkeller. Aber wer verachtet schon gern einen kühlen Drink in sternenklarer Sommernacht? Für Liebhaber brasilianischer Musik ist "Blue Bossa" sicherlich keine Offenbarung, doch für den, der sich ihren vielen klanglichen Facetten nähern möchte, wird es ein Werk sein, das Lust macht auf mehr.
Ärnst Stänkowskie
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