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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Alva.Noto - Transform |
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In mein Ohr bohren sich Töne, deren synthetisch, einzig elektronisches Erscheinungsbild zwanghafte Schauer auf jegliche frei zugängliche Fläche des Gehörganges projiziert. Ähnlich wie Oval, die ebenfalls auf Mille Plateaux ihre Alben "94 Diskont" und "Systhemisch" veröffentlicht haben, nimmt Carsten Nicolai aka Alva.Noto keinerlei Rücksichten auf dem Hörer gewohnte Soundstrukturen. Die Klänge, aus denen sich die Konstrukte bilden, wirken - und sind - technoide Hochfrequenzen, hörbare Sinuskurven und eben jene Geräusche, die immer wieder zu der Formulierung Klings'n'Klonks führen. Carsten Nicolai bewegt sich ebenso wie auch Oval in einem Bereich, der die elektronische Musik als Experiment mit der zeitgenössisch bildenden Kunst verbindet. So sind die Soundarchitekturen, die Alva.Noto erzeugt, oft Klanginstallationen die sich sowohl aus den Räumen des New Yorker Guggenheim Museums hören lassen, als auch von der Biennale in Venedig erschallen. Schauer, die sich auf jeglicher freien Fläche des Gehörganges bilden, werden bohrend an die Synapsen weitergeleitet, die Hirnfunktionen der einzelnen Sektionen zu einem kreativen Gesamtkosmos verbinden.
Carsten Bäumer
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