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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Alphawezen - L'Apes-Midi d'un Microphone |
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Ein rares Stück wirft Mole dieser Tage auf den Markt - in Zeiten von austauschbarer Teenage-Pop-Mucke werden unter die Haut gehende Musikmomente zum aussterbenden Objekt. Mole's ausgezeichnetes Händchen in Sachen intelligenter Leckerbissen ist weitläufig bekannt, aber dieses Mal übertrifft sich das Label selbst. Bereits die Single-Auskopplung "Gail Soleil" ließ Großes erahnen und die Erwartungen wurden nun nicht enttäuscht: Das erste Album von Alphawezen bahnt sich seinen Weg ans Tageslicht.
Das Debütalbum "L'Apres-Midi d'un Microphone" des Aachener Klangkünstler Ernst Wawra aka Aeric und der bittersüßen Stimme Alphawezen's Asu Yalcindag bewegt sich zwischen Pop, Ambient und Drum'n'Bass, ohne jedoch in diesem Mix sein Ziel aus den Augen zu verlieren. Der Hörer wird von eingängigen Rhythmen und mystischem Flirren an einen friedlichen Ort geleitet, an dem die Wolken rosa sind und man fliegen kann. Doch gerade dann, wenn der Konsument mit geschlossenen Augen gen Himmel steigt, wird er sanft, aber bestimmt mit hypnotischen Beats und minimalistischen, jazzig-angehauchten Sounds zurückgeholt. Die Beine und Arme beginnen sich wie von selbst im Rhythmus der Musik zu bewegen und kurz bevor er endgültig die Augen aufschlägt, drückt ihn eine unsichtbare Hand zurück auf eine Couch, in deren flauschigen Kissen er versinkt und in süßen Träumen auf eine Reise zum Grund des Meeres geschickt wird.
Alphawezen auf dem Weg, ihre Sicht der Welt in Klängen zu manifestieren - irgendwo zwischen Pop, Ambient und Drum'n'Bass in einem Land, in dem Milch und Honig fließen.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Alphawezen:
> Gail Soleil Mixes
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